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Website-Relaunch · abgegrenzte Fachaufgabe

Website-Relaunch: Redirect-Konzept für eindeutige URL-Ziele

Diese Detailseite grenzt eine technische Übergabeaufgabe ab: Für nicht mehr verfügbare alte URLs wird vor dem Go-live entschieden, welches inhaltlich passende Ziel künftig aufgerufen werden soll.

Bearbeitet werden alte und neue URLs, Zielbeziehungen, Ausnahmen und die anschließende Kontrolle. Das Konzept ersetzt weder die neue Seitenstruktur noch die Content-Migration; es verbindet beide Stände nachvollziehbar.

Relaunch einordnen

Eigenständiger Arbeitsbereich dieser URL

Alte URLs vollständig sammeln

Grundlage ist eine konsolidierte Liste aus vorhandenem System, Sitemap und bekannten Seitenbeständen. Nur erfasste Adressen können bewusst einem neuen Ziel oder einem begründeten Wegfall zugeordnet werden.

Inhaltlich passende Ziele wählen

Eine Weiterleitung folgt der bisherigen Seitenaufgabe. Eine pauschale Zuordnung vieler unterschiedlicher URLs zur Startseite löst die Nutzererwartung nicht und verdeckt fehlende Zielentscheidungen.

Mapping vor Veröffentlichung testen

Quelladresse, Zieladresse und Status der Prüfung werden in einer gemeinsamen Tabelle geführt. So lassen sich fehlende Ziele, Schleifen und unbeabsichtigte Ketten vor der Umstellung erkennen.

Prüffolge für diesen Relaunch-Baustein

  • Quellen zusammenführen – URL-Listen aus dem bisherigen Auftritt werden bereinigt und auf ein einheitliches Format gebracht. Varianten und doppelte Einträge werden kenntlich gemacht, statt mehrfach geplant zu werden.

  • Zieltypen festlegen – Jede alte Adresse erhält ein direktes fachliches Ziel, eine dokumentierte bewusste Entfernung oder eine gesonderte Prüfentscheidung. Ungeklärte Einträge bleiben sichtbar und werden nicht stillschweigend mit einem Sammelziel gefüllt.

  • Einzelsprünge bevorzugen – Die Zuordnung verweist direkt auf die endgültige Zieladresse. Zwischenstationen aus früheren Umbauten werden erkannt und aufgelöst, damit keine vermeidbaren Weiterleitungsketten entstehen.

  • Sonderfälle markieren – Sprachversionen, Parameter, Downloads und technisch erzeugte Varianten können eigene Regeln benötigen. Sie werden separat gekennzeichnet, damit die Standardzuordnung sie nicht unbemerkt falsch behandelt.

  • Nach dem Go-live kontrollieren – Die freigegebene Mapping-Liste dient als Prüfgrundlage. Fehlerhafte oder fehlende Ziele können damit eindeutig der geplanten Beziehung gegenübergestellt und gezielt korrigiert werden.

Fragen aus der Projektvorbereitung

Wann beginnt die Arbeit am Redirect-Konzept?

Sobald die neue Seitenstruktur ausreichend stabil ist und der alte URL-Bestand vorliegt. Beginnt die Zuordnung erst unmittelbar vor dem Go-live, bleiben fachliche Zielentscheidungen häufig ungeklärt.

Soll jede alte URL auf die Startseite führen?

Nein. Ein Ziel soll die bisherige Aufgabe so gut wie möglich fortführen. Gibt es keine passende neue Seite, muss dieser Fall bewusst entschieden werden, statt ihn pauschal auf die Startseite zu schicken.

Welche Angaben enthält das URL-Mapping?

Mindestens alte URL, geplante Ziel-URL, Entscheidungsstatus und Prüfergebnis. Bei Sonderfällen helfen zusätzliche Hinweise zum Seitentyp oder zum Grund der Zuordnung.

Wie lassen sich Weiterleitungsketten vermeiden?

Alte Adressen werden direkt der endgültigen neuen URL zugeordnet. Bereits vorhandene Zwischenziele werden bei der Prüfung berücksichtigt und nicht als weitere Stufe übernommen.

Was wird nach der Veröffentlichung geprüft?

Kontrolliert werden insbesondere fehlende Zuordnungen, falsche Ziele, Schleifen und Ketten. Die vorab freigegebene Mapping-Liste bleibt dabei die Referenz für die erwartete Beziehung.

Passende Grundlage für die Anfrage

Für die Vorbereitung werden der bisherige URL-Bestand, die geplante neue Sitemap und der Termin der technischen Umstellung benötigt.