Website-Relaunch · abgegrenzte Fachaufgabe
Website-Relaunch: Content-Migration ohne blinde Übernahme
Diese Seite behandelt ausschließlich die Übernahme vorhandener Inhalte. Sie hilft zu entscheiden, was unverändert bleiben darf, was überarbeitet werden muss und welcher Altinhalt im neuen Auftritt keine Aufgabe mehr erfüllt.
Der Arbeitsgegenstand ist der Content-Bestand: Texte, Medien, Downloads, Seitenrollen und verantwortliche Freigaben. Navigation und Weiterleitungen werden nur dort berührt, wo sie eine konkrete Inhaltsentscheidung absichern.
Relaunch einordnenEigenständiger Arbeitsbereich dieser URL
Inventar statt Kopierliste
Jede vorhandene Seite erhält zunächst einen nachvollziehbaren Status. Beibehalten, zusammenführen, überarbeiten oder nicht übernehmen sind unterschiedliche Entscheidungen; ein pauschaler Export beantwortet keine davon.
Zielrolle vor Übertragung
Ein Inhalt wandert erst dann in die neue Website, wenn Zielseite, Nutzerfrage und verantwortliche Person feststehen. So wird aus altem Material kein ungeprüfter Ballast im neuen System.
Abnahme auf Inhaltsebene
Vor dem Go-live wird nicht nur geprüft, ob ein Text vorhanden ist. Entscheidend sind Vollständigkeit, korrekte Medien, funktionierende Downloads, eindeutige Themenzuordnung und eine dokumentierte Freigabe.
Prüffolge für diesen Relaunch-Baustein
Bestand erfassen – Alle relevanten Inhalte werden mit URL, Format, Thema, Aktualität und Zuständigkeit in einer Arbeitsliste erfasst. Dadurch werden Lücken und doppelt behandelte Themen sichtbar.
Wert und Aufgabe trennen – Hoher bisheriger Aufwand ist kein Grund für eine Übernahme. Maßgeblich ist, ob der Inhalt im neuen Auftritt eine erkennbare Nutzerfrage beantwortet oder eine notwendige Entscheidung unterstützt.
Quell- und Zielseite verbinden – Für jedes zu übernehmende Element wird die künftige Seite festgelegt. Mehrere schwache Altseiten können dabei in einer belastbaren Zielseite aufgehen, sofern ihre Aufgaben tatsächlich zusammenpassen.
Medien und Downloads mitprüfen – Bilder, Dokumente und eingebettete Inhalte gehören zur Migration. Dateistand, Beschreibung, Einbindung und Rechte werden deshalb gemeinsam mit dem Seitentext geprüft.
Freigabe und Restliste dokumentieren – Offene Inhalte erhalten einen Eigentümer und einen Termin. Was bewusst nicht übernommen wird, bleibt in der Entscheidungsliste sichtbar, damit es nicht kurz vor Veröffentlichung ungeplant zurückkehrt.
Fragen aus der Projektvorbereitung
Welche Inhalte gehören zuerst in das Migrationsinventar?
Zuerst werden geschäftskritische Leistungs-, Produkt- und Kontaktinhalte sowie stark genutzte Downloads erfasst. Danach folgen ergänzende Inhalte. Die Reihenfolge richtet sich nach der Aufgabe im neuen Auftritt, nicht nach der alten Menüposition.
Muss jede bisherige Seite übernommen werden?
Nein. Eine Altseite bleibt nur erhalten, wenn sie weiterhin eine eigene Nutzerfrage oder notwendige Funktion erfüllt. Inhalte ohne klare Rolle können überarbeitet, zusammengeführt oder bewusst nicht migriert werden.
Wann werden Texte während der Migration überarbeitet?
Die Entscheidung fällt vor der Übertragung. Kleine Korrekturen können Teil der Migration sein; eine grundlegende Neupositionierung braucht jedoch einen eigenen redaktionellen Umfang und darf nicht als Nebenaufgabe versteckt werden.
Wie werden doppelte Themen im Altbestand behandelt?
Zuerst wird die stärkste gemeinsame Zielrolle bestimmt. Anschließend werden nützliche Aussagen gebündelt und Wiederholungen entfernt. Nur wenn unterschiedliche Such- oder Nutzerfragen bestehen, bleiben getrennte Zielseiten sinnvoll.
Woran ist die Content-Migration abgeschlossen?
Abgeschlossen ist sie, wenn alle vorgesehenen Inhalte ihrer Zielseite zugeordnet, fachlich freigegeben und auf Vollständigkeit geprüft sind und die bewusst ausgeschlossenen Inhalte dokumentiert bleiben.
Passende Grundlage für die Anfrage
Für eine erste Einschätzung genügen der vorhandene Seitenbestand, das Ziel des Relaunchs und die Frage, welche Inhalte besonders kritisch sind.